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#ProtectWater - Ihre Stimme für unsere Gewässer

Hier ist Ihre Beteiligung gefragt! Um eine Abschwächung der Wasserrahmenrichtlinie zu verhindern, brauchen wir Ihre Hilfe.
Helfen ist ganz einfach: folgen Sie einfach dem Link oder dem "Take Action"-Button auf unsere Seite zur #ProtectWater Kampagne und füllen Sie dort die Petition aus. Dann nur noch auf den Senden-Button klicken und damit der EU-Kommission die eindeutige Botschaft schicken: sauberes Wasser und lebendige Gewässer sind NICHT verhandelbar.
Machen Sie mit, leiten Sie den Link weiter an Freunde und Bekannte und teilen Sie Ihr Engagement unter dem Hashtag #ProtectWater !
Link: http://www.wrrl-info.de/site.php4?content=protect-water


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EU-Kommission verklagt Spanien wegen Missachtung des Schutzes der Dońana-Feuchtgebiete

Die Dońana-Feuchtgebiete, die zu den größten innerhalb Europas gehören, sind aufgrund ihrer Vielfalt der Ökosysteme sowie biologischen Vielfalt, die sie aufweisen, von großer Bedeutung und bieten vom Aussterben bedrohten Arten gleichermaßen wie Millionen von Zugvögeln einen Lebensraum. Der Schutz dieser einzigartigen biologischen Vielfalt sowie die Gewährleistung eines "guten mengenmäßigen Zustands" der Grundwasserkörper mit genügend Wasser zur Erhaltung von Ökosystemen, sind innerhalb der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie bzw. der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) formuliert und gelten als rechtliche Verpflichtungen für das zudem als Natura 2000 ausgeschriebene Gebiet der Dońana-Feuchtgebiete.

Trotz der verbindlichen Ziele und rechtlichen Auflagen, werden von Seiten Spaniens keine angemessenen Maßnahmen zum Schutz der Grundwasserkörper, die die Dońana-Feuchtgebiete ernähren, sowie zur Verhinderung der Verschlechterung der geschützten Lebensräume, formuliert oder ergriffen. So kann durch die Klage der Europäischen Kommission gegen Spanien vor dem Europäischen Gerichtshof ein Erfolg für den Umweltschutz hinsichtlich der Anwendung des Europäischen Naturschutzrechts sowie der WRRL erzielt werden. Gehofft werden muss nun, dass Spanien schnell handelt und adäquate Lösungen zum Schutz der Feuchtgebiete umsetzt.

Klimakrise bedroht zukünftig viele Süßwasserfische Europas – vor allem in der Mittelmeerregion

Süßwasserfische gehören zu den am stärksten gefährdeten Arten weltweit – ein Drittel ist von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, wie aus der Roten Liste des IUCN (International Union for Conservation of Nature) hervorgeht. Vor allem Veränderungen der Wassertemperatur und trockenfallende Gewässer können das Aussterben von Fischarten oder das Schrumpfen von Fischvorkommen begünstigen.

Eine kürzlich veröffentlichte Arbeit (November 2018) internationaler Wissenschaftler identifizierte nun Regionen sowie Arten, die in besonderem Maße von den Veränderungen der Lebensbedingungen durch die Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und sein werden. Das Ergebnis der Arbeit ist eine Liste besonders empfindlicher Fische. Es konnte gezeigt werden, dass in Europa vor allem in der Mittelmeerregion lebende Arten von den Einflüssen des Klimawandels bedroht sind. Hierfür wurden 443 verschiedene europäische Süßwasserfischarten analysiert.
Die Erkenntnisse können nun adäquat in Management- und Schutzprogramme integriert werden. "Die empfindlichsten Arten haben oft eine geringe Körpergröße, gehören zu den seltenen Arten mit kleinem Verbreitungsgebiet und haben daher nicht unbedingt eine direkte wirtschaftliche Relevanz. Sie spielen mitunter aber eine wichtige Rolle in den Nahrungsnetzen und in den Ökosystemen. Ich würde mir wünschen, dass Managementmaßnahmen nicht nur die Fischerei, sondern den Erhalt der Lebensgemeinschaften und der komplexen Leistungen für Natur und Mensch im Fokus haben", so Gregor Kalinkat, IGB-Forscher und Mitautor der Studie. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, den Fokus von Maßnahmen für den Erhalt der Lebensbedingungen von Fischen in Europa, insbesondere auf die Mittelmeerregion zu richten.