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#ProtectWater - Ihre Stimme für unsere Gewässer

Hier ist Ihre Beteiligung gefragt! Um eine Abschwächung der Wasserrahmenrichtlinie zu verhindern, brauchen wir Ihre Hilfe.
Helfen ist ganz einfach: folgen Sie einfach dem Link oder dem "Take Action"-Button auf unsere Seite zur #ProtectWater Kampagne und füllen Sie dort die Petition aus. Dann nur noch auf den Senden-Button klicken und damit der EU-Kommission die eindeutige Botschaft schicken: sauberes Wasser und lebendige Gewässer sind NICHT verhandelbar.
Machen Sie mit, leiten Sie den Link weiter an Freunde und Bekannte und teilen Sie Ihr Engagement unter dem Hashtag #ProtectWater !
Link: http://www.wrrl-info.de/site.php4?content=protect-water


Aktuelle News:

Mehr News und Termine gibt's hier

Online-Konsultation zur Wasserrahmenrichtlinie

Bis spätestens 2027 einen guten ökologischen sowie chemischen Zustand der europäischen Gewässer zu erreichen, das ist das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, die im Jahr 2000 verabschiedet wurde. 18 Jahre nach Einführung der Richtlinie weisen knapp 92 Prozent der Gewässer in Deutschland keinen guten Zustand auf (WWF).
In diesem Jahr unterzieht die EU-Kommission ihre Wasserpolitik einem "Fitness-Check." Unter anderem wird in diesem Zuge geprüft, ob die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie durch die darin enthaltenen Vorschriften bis 2027 erreicht werden können. Hierzu werden die Mitgliedsstaaten, Vertreter aus der Industrie, Umweltverbände sowie auch die Öffentlichkeit konsultiert. Durch die Öffnung der Richtlinie besteht allerdings die Gefahr, dass erreichbare Forderungen abgeschwächt werden. Der Bund der deutschen Industrie (BDI) fordert beispielsweise bereits weniger strenge Vorschriften und Ausnahmeregelungen, auch aus wirtschaftlichen Gründen.
Die Umweltverbände haben daher eine klare Meinung: Der Schutz durch die Wasserrahmenrichtlinie muss weitergeführt werden und die Umsetzung ambitionierter erfolgen. Vom 17. September diesen Jahres bis zum 4. März 2019 läuft eine öffentliche EU-Konsultation, die die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungen über die Zukunft der Wasserrahmenrichtlinie einbindet.
Den Zugang zu dieser Konsultation finden sie auf der Startseite unserer Homepage oder indem sie direkt die Seite der EU-Kommission besuchen.
Die Umweltverbände freuen sich über zahlreiche Teilnehmer, die sich mit ihrer Stimme für den dringend notwendigen Schutz der Gewässer einsetzen.

Workshop zur Nutzung von Feuchtgebietszonen in Brüssel

Am Mittwoch, dem 12. September 2018 trafen sich Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Naturschutz im Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu einem ganztägigen Workshop des EU-finanzierten Forschungsprojekts "Clearance" in Brüssel. Das von Oktober 2017 bis März 2020 laufende Verbundprojekt wird von der Universität Warschau geleitet. Weitere Mitglieder des Forschungskonsortiums sind die Universität Greifswald und das Greifswald Moor Centrum, die Universitäten von Aarhus, Kiel und Nijmegen sowie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (Berlin) und der Umweltverband GRÜNE LIGA.

Ziel ist es, ein integriertes Rahmenkonzept zur Nutzung flussbegleitender Feuchtgebiete zu entwickeln. Fokus liegt dabei auf der Nutzung dieser Gebiete im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und mit Perspektiven für Paludikultur – der landwirtschaftlichen Nutzung von nassen oder wiedervernässten Torfgebieten. Die Ergebnisse sollen unter anderem einen Beitrag zum Fitness-Check der Wasserrahmenrichtlinie sowie zur laufenden Debatte der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) liefern. Die im Workshop besprochenen Kernbotschaften, wurden anschließend in der "Brussels Declaration" zusammengefasst.