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Online-Konsultation zur Wasserrahmenrichtlinie

Bis spätestens 2027 einen guten ökologischen sowie chemischen Zustand der europäischen Gewässer zu erreichen, das ist das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, die im Jahr 2000 verabschiedet wurde. 18 Jahre nach Einführung der Richtlinie weisen knapp 92 Prozent der Gewässer in Deutschland keinen guten Zustand auf (WWF). In diesem Jahr unterzieht die EU-Kommission ihre Wasserpolitik einem "Fitness-Check." Unter anderem wird in diesem Zuge geprüft, ob die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie durch die darin enthaltenen Vorschriften bis 2027 erreicht werden können. Hierzu werden die Mitgliedsstaaten, Vertreter aus der Industrie, Umweltverbände sowie auch die Öffentlichkeit in einer Online-Konsultation zur Umsetzung und zu den Chancen der Wasserrahmenrichtlinien befragt. Die Konsultation hat bereits begonnen und kann noch bis zum 4. März 2019 ausgefüllt werden. Die Umweltverbände freuen sich sehr über zahlreiche Teilnehmer*innen, die sich mit ihrer Stimme für den dringend notwendigen Schutz der Gewässer einsetzen.


CLEARANCE Workshops in Brüssel und Aarhus

Save the Date: CLEARANCE Workshop in Brüssel am 12. September 2018
Im Rahmen der ERA-NET Cofund WaterWorks2015 Ausschreibung findet der erste CLEARANCE Workshop am 12. September 2018 in Brüssel, Belgien, statt. Das CLEARANCE-Projekt zielt darauf ab, einen integrierten landschaftsökologischen, sozioökonomischen und politischen Rahmen für die Nutzung von Feuchtgebietspufferzonen (wetland buffer zones - WBZ) in Kreislaufwirtschaften zur Wasserreinigung und Nährstoffwiederverwendung in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten zu entwickeln.
Weitere Informationen zum Workshop in Brüssel finden Sie hier.

Save the Date: CLEARANCE Workshop in Aarhus am 14. September 2018
Der zweite Workshop des CLEARANCE-Projektes findet nur wenige Tage später, am 14. September 2018 in Aarhus, Dänemark, statt.
Weitere Informationen zum Workshop in Aarhus finden Sie hier.

Zu beiden Workshops können Sie sich bis zum 06. September 2018 via Mail an wasser@grueneliga.de anmelden.


Aktuelle News:

Mehr News und Termine gibt's hier

Online-Konsultation zur Wasserrahmenrichtlinie

Bis spätestens 2027 einen guten ökologischen sowie chemischen Zustand der europäischen Gewässer zu erreichen, das ist das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, die im Jahr 2000 verabschiedet wurde. 18 Jahre nach Einführung der Richtlinie weisen knapp 92 Prozent der Gewässer in Deutschland keinen guten Zustand auf (WWF).
In diesem Jahr unterzieht die EU-Kommission ihre Wasserpolitik einem "Fitness-Check." Unter anderem wird in diesem Zuge geprüft, ob die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie durch die darin enthaltenen Vorschriften bis 2027 erreicht werden können. Hierzu werden die Mitgliedsstaaten, Vertreter aus der Industrie, Umweltverbände sowie auch die Öffentlichkeit konsultiert. Durch die Öffnung der Richtlinie besteht allerdings die Gefahr, dass erreichbare Forderungen abgeschwächt werden. Der Bund der deutschen Industrie (BDI) fordert beispielsweise bereits weniger strenge Vorschriften und Ausnahmeregelungen, auch aus wirtschaftlichen Gründen.
Die Umweltverbände haben daher eine klare Meinung: Der Schutz durch die Wasserrahmenrichtlinie muss weitergeführt werden und die Umsetzung ambitionierter erfolgen. Vom 17. September diesen Jahres bis zum 4. März 2019 läuft eine öffentliche EU-Konsultation, die die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungen über die Zukunft der Wasserrahmenrichtlinie einbindet.
Den Zugang zu dieser Konsultation finden sie auf der Startseite unserer Homepage oder indem sie direkt die Seite der EU-Kommission besuchen.
Die Umweltverbände freuen sich über zahlreiche Teilnehmer, die sich mit ihrer Stimme für den dringend notwendigen Schutz der Gewässer einsetzen.

Workshop zur Nutzung von Feuchtgebietszonen in Brüssel

Am Mittwoch, dem 12. September 2018 trafen sich Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Naturschutz im Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu einem ganztägigen Workshop des EU-finanzierten Forschungsprojekts "Clearance" in Brüssel. Das von Oktober 2017 bis März 2020 laufende Verbundprojekt wird von der Universität Warschau geleitet. Weitere Mitglieder des Forschungskonsortiums sind die Universität Greifswald und das Greifswald Moor Centrum, die Universitäten von Aarhus, Kiel und Nijmegen sowie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (Berlin) und der Umweltverband GRÜNE LIGA.

Ziel ist es, ein integriertes Rahmenkonzept zur Nutzung flussbegleitender Feuchtgebiete zu entwickeln. Fokus liegt dabei auf der Nutzung dieser Gebiete im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und mit Perspektiven für Paludikultur – der landwirtschaftlichen Nutzung von nassen oder wiedervernässten Torfgebieten. Die Ergebnisse sollen unter anderem einen Beitrag zum Fitness-Check der Wasserrahmenrichtlinie sowie zur laufenden Debatte der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) liefern. Die im Workshop besprochenen Kernbotschaften, wurden anschließend in der "Brussels Declaration" zusammengefasst.

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