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22. März 2019
Öffentliche Veranstaltung der Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA:
WRRL-Review zu Gewässerschutz - am internationalen Tag des Wassers


Das FlussFilmFest 2019 der GRÜNEN LIGA kommt nach Deutschland!
Informationen zu Terminen und Programm finden Sie hier.


Aktuelle News:

Mehr News und Termine gibt's hier

Der Fisch des Jahres – Der Atlantische Lachs

Kürzlich brachte der Deutsche Angelfischverband (DAFV) eine Broschüre zum Fisch des Jahres 2019 heraus, in dem auf die fehlende Durchgängigkeit der Flüsse und die Gefährdung der Artenvielfalt in Deutschland aufmerksam gemacht wird. Noch bis ca. 1250 steigen bis zu 100.000.000 (!) Lachse jährlich auf, wobei sich schon ab dem 17. Jahrhundert die Anzahl auf 2.000.000 reduziert hatte und der Lachs dann in den 50 Jahren verschwunden war. Vor mehr als 30 Jahren wurde dann damit begonnen, Lache in den Flüssen wieder anzusiedeln. Weitere Unterstützung erhielten diese Bemühungen mit dem Inkrafttreten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000. Die Fließgewässer wurden seither wieder schrittweise durchwanderbar gemacht und es wird weiterhin probiert die Wasserqualität und Struktur so zu verbessern, dass es wieder mehr potentielle Laichhabitate für die Lachse gibt. Auf der anderen Seite wird aufgrund der Energiewende der Ausbau der Wasserkraft weiter vorangetrieben, was die Wiederansiedelung des Lachses in deutschen Flüssen erschwert. Ein paar der wenigen funktionierenden Aufstiegsanlagen ermöglichen zwar die Durchgängigkeit für die Lachse, jedoch sind laut Umweltbundesamt (UBA) derzeit nur weniger als 20 % der Oberläufe der Flüsse für Lachse erreichbar. Trotz der unzureichenden Rahmenbedingungen gibt es einige vielversprechende Ansätze zur Wiedereinbürgerung des Lachses, was auch den Mitgliedern des deutschen Angelfischvereins zugeschreiben werden kann.
Weitere Informationen finden sie hier.
Die Broschüre erhalten sie unter.
Der Preis beträgt 6,90 Euro

Kunststoffe in der Umwelt – Statuskonferenz

Ein Blick auf das Thema Kunststoffe in der Umwelt zeigt, wie vielfältig die einzelnen Problembereiche sind. Um diese Problematik zu behandeln, fand am 9. und 10. April 2019 in der Berliner Kalkscheune die Statuskonferenz des Forschungsschwerpunktes „Kunststoffe in der Umwelt – Quellen & Senken & Lösungen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Besonderes Interesse zeigte der Austausch und die Diskussionen zu den sechs Querschnittsthemen des Forschungsschwerpunktes. Diese waren unter anderem Soziale und politische Dimensionen, Recycling und Produktdesign und Probenahmeverfahren, Probenvorbereitung und Analyse. Im Rahmen des Workshops ein Diskussionspapier zur Mikroplastik-Analytik vorgestellt, welches die verwendeten physikalisch-chemischen Untersuchungsmethoden enger miteinander verbindet. Des Weiteren wurde erörtert, dass die Verantwortung für die Verschmutzung durch Plastik und insbesondere Gegenmaßnahmen nicht nur den Verbrauchern zuzurechnen sei. Abgerundet wurde die Statuskonferenz durch eine Keynote der Performancekünstlers Merijn Tinga und einer Podiumsdiskussion zur Frage „Wie kann Plastik in der Umgebung reduziert werden“. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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