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#ProtectWater - Ihre Stimme für unsere Gewässer

Hier ist Ihre Beteiligung gefragt! Um eine Abschwächung der Wasserrahmenrichtlinie zu verhindern, brauchen wir Ihre Hilfe.
Helfen ist ganz einfach: folgen Sie einfach dem Link oder dem "Take Action"-Button auf unsere Seite zur #ProtectWater Kampagne und füllen Sie dort die Petition aus. Dann nur noch auf den Senden-Button klicken und damit der EU-Kommission die eindeutige Botschaft schicken: sauberes Wasser und lebendige Gewässer sind NICHT verhandelbar.
Machen Sie mit, leiten Sie den Link weiter an Freunde und Bekannte und teilen Sie Ihr Engagement unter dem Hashtag #ProtectWater !
Link: http://www.wrrl-info.de/site.php4?content=protect-water


Aktuelle News:

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Landwirtschaft & Gewässerschutz – Optionen am Übergang von Fluss und Land.

2. Ryck Tag am 28. November 2018 im Rathaus Greifswald

Flüsse sind Orte der Erholung und Lebensadern in der Landschaft. Aber nicht, wenn sie mit Nährstoffen belastet sind, wie derzeit der Ryck bei Greifswald. Seit Jahren ist es schwierig, politische Ziele für den Gewässerschutz, wie bspw. einen reduzierten Nährstoff-Eintrag, umzusetzen. Das betrifft bei Greifswald den Ryck und den Greifswalder Bodden.
Dabei gibt es bereits vielversprechende Lösungen wie die Wiedervernässung entwässerter Moore und die Umstellung auf eine nachhaltige Nutzung (z.B. Paludikultur = Bewirtschaftung nasser Moore). Dies könnte Nährstoffprobleme lindern, weitere Treibhausgasemissionen verhindern und Biomasse von Moorböden liefern, die sich als Baustoffe oder für andere Nutzungen verwerten lassen.
Landnutzer und -eigentümer, Verwaltung, Wissenschaftler und interessierte Bürger sind eingeladen, gemeinsam zu überlegen, was in und um Greifswald für bessere Gewässer getan werden kann:
Welches Potential für Wiedervernässung ist am Ryck vorhanden? Welche Hindernisse stehen der nachhaltigen Nutzung der Ryck-Niederung entgegen? Wie kann eine Umsetzung von Paludikultur auf Moorflächen am Ryck gefördert werden?

Programm: http://www.wrrl-info.de/site.php4?navione=angebote&navitwo=seminare&content=seminar58
Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber Anmeldungen erbeten per E-Mail an wasser@grueneliga.de.

EU-Parlament beschließt Verbot von Plastikgeschirr

Das EU-Parlament hat sich am 24. Oktober mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, bestimmte Einwegplastikprodukte zu verbieten oder deren Verbrauch zu beschränken. Neben den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Tellern, Besteck, Strohhalmen, Rührstäbchen und Ballonstäben aus Kunststoff will das Parlament auch Styroporverpackungen für Lebensmittel und oxo-abbaubares Plastik ab 2021 verbieten. Denn für diese Produkte gibt es bereits plastikfreie Alternativen.
Der Verbrauch von Einwegplastikprodukten, für die noch Alternativen gefunden werden müssen, soll bis 2025 um 25 Prozent gesenkt werden. Der Vorschlag sieht auch vor, bis 2025 90 Prozent aller Getränkeflaschen aus Plastik zu sammeln und zu recyceln. Außerdem fordern die Abgeordneten, Abfälle durch Zigarettenfilter, die Plastik enthalten, bis 2025 um die Hälfte zu reduzieren. Hersteller von Zigarettenfiltern und Fischfanggeräten sollen außerdem an den Kosten beteiligt werden, wenn Abfälle ihrer Produkte in der Umwelt gefunden und aufgesammelt werden müssen.
Über ein Viertel des Plastikmülls, der an europäischen Stränden gefunden wird, besteht aus Überresten von Fischfanggeräten. Diese sollen bis 2025 wenigstens zu 15 Prozent aus recyceltem Material bestehen. Anders als vom Umweltausschuss vorgeschlagen, fordern die Abgeordneten jedoch kein Verbot ultraleichter Plastiktüten.
Nun müssen die Regierungen der Mitgliedstaaten nachziehen. "Europa nähert sich einer Einigung darüber, wie die anhaltende Krise der Plastikverschmutzung bekämpft werden kann. Uns ist bewusst, dass die Unternehmen hart daran arbeiten, die Vorschläge zu verwässern", so Jean-Pierre Schweitzer, Referent für Produktpolitik und Kreislaufwirtschaft beim Europäischen Umweltbüro (EEB). Deshalb fordert das EEB die nationalen Regierungen auf, jetzt entschlossen zu handeln bevor es zu spät ist.
Hier geht es zur Pressemitteilung: http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20181018IPR16524/plastic-oceans-meps-back-eu-ban-on-throwaway-plastics-by-2021

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